Über mich

zertifizierte Trageberaterin

  • August 2015: Grundkurs Trageschule Hamburg
  • November 2015: geprüfte Trageberaterin der Trageschule Hamburg
  • Januar 2016: Mitglied im Tragenetzwerk e.V.
  • März 2016: Aufbaukurs Trageschule Hamburg
  • April 2016: zertifizierte Trageberaterin der Trageschule Hamburg
  • Mai 2016: Fortbildung „Tragen von Frühgeborenen“
  • September 2016: Fortbildung „Tragehilfenoptimierung“
  • September – November 2016: Ausbildung zur Stoffwindelberaterin
  • Februar 2017: Fortbildung „Bindeweisen für Schwangere nach FTZB“
  • August – November 2017: Ausbildung zur Stillbegleiterin (DAIS)
  • Dezember 2017: Fortbildung/Thementag Webkunst „Auf Tuchfühlung“

Das Gesicht hinter glücklich gebunden – Trageberatung Herdecke, Witten & Umgebung bin ich, Sabine, Trageberaterin mit Leib und Seele, vor allem aber auch selbst stolze und überzeugte Tragemama.

Schon in der Schwangerschaft war der Wunsch, mein Baby auch nach der Geburt zu tragen, sehr ausgeprägt – die Vorstellung, einen Kinderwagen vor mir herzuschieben, fühlte sich merkwürdig an, irgendwie falsch. Stattdessen hatte ich dieses Bild von meinem Baby und mir im Kopf, zusammen eingehüllt in ein Tragetuch. Dieses zugegebenermaßen noch sehr diffuse Bild erwies sich schließlich als gar nicht so romantisch verklärt wie zunächst befürchtet – denn in der Praxis hat sich das Tragen für uns als noch viel schöner erwiesen, als ich es mir je hätte vorstellen können.

Nach der Geburt meiner Tochter im Februar 2015 bedeutete Tragen für mich jedoch zunächst nur eins – die totale Überforderung. Ich hatte mir ein elastisches Tragetuch besorgt und versuchte nun, lediglich mit Hilfe des beiliegenden Anleitungsheftes, mein Baby gut und sicher in diese mehr als 5m Tuchbahn einzubinden. Wir haben es zwar so tatsächlich irgendwie zur U3 geschafft, entspanntes und schönes Tragen hatte ich mir aber anders vorgestellt. Und so kamen wir zu einer Tragehilfe, der Mei Tai, die uns einige Wochen lang unschätzbare Dienste erwiesen hat, letztlich aber dann doch nicht diesem romantischen Bild vom Tragetuch entsprach, das ich noch immer vor Augen hatte. Hilfe nahte in Form einer Trageberaterin, mit deren fachkundiger Hilfe mein Mann und ich uns erneut am Tuch versuchten, diesmal erfolgreich. Innerhalb kürzester Zeit wurde das gewebte Tragetuch unser ständiger Begleiter, ich tauchte in die unfassbar große (Parallel-) Welt der ATTAs (anonyme Tragetuch-Abhängige) ab und spielte zunehmend mit dem Gedanken, diese Liebe zum Tragen auch an andere weiterzugeben.

Von vielen weiß ich, dass sie (zumindest teilweise) aus Not zum Tragen gekommen sind, weil die Babys sich beispielsweise nur getragen beruhigen ließen. Bei mir war es aber tatsächlich zunächst einfach nur eine fixe Idee – meine Tochter war ein eher entspanntes Neugeborenes, so dass wir das Tragen ganz entspannt zusammen für uns entdecken konnten. Dem Zahnen sei Dank haben aber auch wir irgendwann die wundersame Eigenschaft des Tragens für uns nutzen dürfen, aus einem schreienden, unleidlichen Baby innerhalb weniger Minuten ein friedlich schlummerndes zu machen.

Denn Tragen ist beides – unglaublich schön und unglaublich praktisch. Und für uns unverzichtbar.

Im August 2015 habe ich daher zunächst den Grundkurs der Trageschule Hamburg besucht und kurze Zeit später erfolgreich mit der Prüfung abgeschlossen. Im März 2017 folgte der Aufbaukurs, ebenfalls mit einer Prüfung, so dass ich nun die mehrstufige Ausbildung zur Trageberaterin komplett abgeschlossen habe. Als aktives Mitglied im Tragenetzwerk e.V. habe ich mich außerdem verpflichtet, mich regelmäßig fortzubilden, mich mit Kolleginnen zu vernetzen und auszutauschen und auch selbst einen Beitrag zur Vereinsarbeit zu leisten – „Pflichten“, denen ich nur allzu gerne nachkomme.
Und ich freue mich sehr über die Gelegenheit, mein so erworbenes Wissen sowie meine persönliche Begeisterung für das Tragen weitergeben und Eltern und ihre Traglinge bei dieser wunderbaren, natürlichen Sache unterstützen zu dürfen – für eine glückliche Bindung.

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